Pressemitteilung
Weilerbach, 22.Juni 2004
proALPHA-Kunde Ferdinand Gross wird Bahnlieferant des Jahres
Die Ferdinand Gross GmbH & Co. KG, Schraubengroßhändler langjähriger proALPHA-Kunde, wurde von der Deutschen Bahn AG als Lieferant des Jahres in der Kategorie Gebrauchs- und Verbrauchsgüter ausgezeichnet. Die integrierte ERP-Komplettlösung proALPHA unterstützt den Lieferanten bei der Umsetzung einer reibungslosen Versorgung von 1200 DB-Niederlassungen. Der proALPHA Analyzer schafft Transparenz auf beiden Seiten und optimiert das C-Teile-Management der Bahn AG.
Was hat das mit InfoZoom zu tun?
InfoZoom ist das Kernstück des vollständig in die ERP-Software proALPHA integrierten Analysemoduls proALPHA Analyzer. Der Analyzer ermöglicht Ad-hoc-Auswertungen aller in proALPHA und darüber hinaus vorhandenen strukturierten Unternehmensdaten. Der Kunde erhält schnell aussagefähige Reports. Außerdem kann er durch einfache Plausibilitätsprüfungen die Qualität seiner Daten optimieren.
Mit ausgefeilten Analysewerkzeugen Kosten sparen
"Neben der Abbildung aller logistischen Geschäftsprozesse hat proALPHA insbesondere über den Einsatz des Analyzers zu dieser großartigen Auszeichnung beigetragen", so Peter Dabs, Leiter Datenverarbeitung und Organisation bei Ferdinand Gross. Dazu stellt Gross der Deutschen Bahn AG den proALPHA Analyzer, ein OLAP-basiertes Analysewerkzeug für Ad-hoc-Auswertungen sowie alle die Bahn und ihre Schrauben-Kunden betreffenden Bestelldaten auf einem eigenen Server zur Verfügung. Alle Daten auf diesem Server werden aus der bei Ferdinand Gross eingesetzten ERP-Lösung proALPHA per Knopfdruck minutengenau und online in den Analyzer geladen. Nur über ein solches Werkzeug ist es der Bahn und ihren circa 1200 Schrauben-Kunden möglich, die enormen Datenmengen schnell und unkompliziert auszuwerten. Mit Hilfe des Analyzers kann sich die Bahn ad hoc einen Überblick über den Verbrauch nach Schraubenart und Menge pro Zeit an den jeweiligen Standorten verschaffen. Ein professionelles Einkaufsmanagement und das Aufspüren von Einsparpotenzialen sind die Folge.
Vom reinen Schraubenhändler zum Dienstleister
"Wir entwickeln uns immer mehr vom Händler zum Dienstleister", beschreibt Geschäftsführer Gerald Hering das Erfolgsrezept seines Unternehmens. Um die Bahn so effizient wie möglich zu bedienen, führte das Unternehmen aus Leinfelden-Echterdingen zudem schon Mitte der neunziger Jahre das von japanischen Autoherstellern entwickelte Kanban ein. Das System beruht darauf, dass beispielsweise ein ICE-Werk jeweils zwei mit Barcode versehene Kisten des benötigten Schraubentyps hat. Die erste Kiste wird, sobald sie leer ist, zum Großhändler geschickt und wieder aufgefüllt. In dieser Zeit bedienen sich die Techniker aus der zweiten Kiste. Gross beliefert den DB-Konzern mit mehr als 35 Millionen Schrauben pro Jahr und 10.000 verschiedenen Schraubentypen. Alles erfolgt just-in-time mit einer herausragenden Fehlerquote von 0,3 Prozent.
Seit Generationen handelt die Ferdinand Gross GmbH & Co. KG mit sogenannten C-Teilen wie Schrauben, Muttern, Stiften, Scheiben und Splinten. Als C-Teile werden Pfennigartikel im verarbeitenden Gewerbe bezeichnet. Da 85 % der Kosten jeder Schraube im Unternehmen auf deren Beschaffung entfallen, erhält ein professionelles Beschaffungsmanagement und das Anbieten einer solchen Dienstleistung zunehmende Bedeutung.
Ferdinand Gross, der Urgroßvater des heutigen Geschäftsführers Gerald Hering, gründete 1864 die gleichnamige Eisenwarenhandlung in Stuttgart. Mittlerweile ist das Unternehmen national in Leinfelden-Echterdingen und Dresden vertreten. Letztes Jahr hat Gross die erste Auslandsniederlassung in Linz gegründet. Für die nächsten Jahre ist die Expansion in die neuen EU-Staaten Polen, Ungarn und Tschechien geplant. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Ferdinand Gross GmbH & Co. KG mit ihren 220 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 46 Millionen Euro.
Aktuelle Pressemeldungen